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Ausbildung inOuri




 

Im Dorf Paradé in Burkina Faso leben die letzten Männer, die noch die Jahrtausende alte Tradition des Eisenmachens beherrschen. Eine Tradition, die auszusterben droht. Seit 2012 hat der deutsche Schmiedekünstler Andreas Rimkus aus Springe in Niedersachsen Burkina Faso viermal besucht. Seit dieser Zeit ist die Hälfte der alten Männer und Frauen, die er traf und die ihm ihre Bräuche oder Lieder zeigten, gestorben. In der ländlichen Region gibt es bislang keine Dokumentation für die gewachsenen Bräuche. Hier setzt das Projekt „Der Hammer mit den zwei Köpfen“ an. Dieses Projekt wird 2017 im Rahmen des Kulturerhalt-Programms des Auswärtigen Amts unterstützt. Auch das Honorarkonsulat von Burkina Faso in Niedersachsen war bei der Beseitigung von Problemen behilflich. Die Webseite https://www.hammer-mit-zwei-koepfen.de/ stellt das Projekt anschaulich vor.
Die Weitergabe des Wissens um das Eisenmachen ist nicht nur ein Transfer von Technologie. Auch lebendige Mythen und Legenden werden damit tradiert. Im Dorf Ouri, das eine Hochburg des Schmiedehandwerks und der Schmiedekunst ist, entstehen vier Häuser, die als Museum, digitale Bibliothek, Begegnungsstätte und Gästehaus dienen. Orte des Wissens, die Einheimischen und Besuchern offenstehen.

Wissen und Traditionen weiterzugeben bedeutet, den kommenden Generationen ihre Identität zu erhalten. Neue Projekte, die mit altem Wissen entstehen, schaffen Hoffnung für die Zukunft. Hier kann auch das Jugendprojekt des „Für Burkina Faso e. V.“ direkt helfen, in dem es im Zuge des Projektes die Ausbildung und den Lebensunterhalt von drei Jugendlichen zu Schmieden finanziert.




 

Die Lehrlinge mit ihrem Meister